Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Die Grossbank UBS holt ihren früheren Chef Sergio Ermotti zurück. Die Reaktionen auf diesen Schachzug fallen grösstenteils positiv aus.
Herzliche Grüsse aus Bern
Und plötzlich ist er wieder da: Sergio Ermotti leitet erneut die Grossbank UBS.
Paukenschlag heute Morgen in der Schweiz: Der ehemalige Boss der UBS, Sergio Ermotti, wird zum zweiten Mal auf den Chefsessel der grössten Schweizer Bank UBS gehievt, die durch die Übernahme der maroden Konkurrentin Credit Suisse noch grösser wird.
Ermotti übernimmt ab April das Ruder von Ralph Hamers als Konzernchef. Hamers werde die Bank nach einer Übergangszeit verlassen, hiess es. Er soll der UBS noch für einige Zeit als Berater zur Seite stehen. Laut dem Branchenblatt Cash mischen sich nur vereinzelt kritische Stimmen unter die Kommentare zum Chefwechsel.
Der Tessiner Ermotti, der die UBS von 2011 bis 2020 leitete, ist gegenwärtig noch Verwaltungsratspräsident der Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re. Er werde nach der Generalversammlung dieses Konzerns Mitte April von der Funktion zurücktreten, hiess es.
- Tages-Anzeiger: der Live-Ticker der heutigen MedienkonferenzExterner Link.
- Unsere internationale Presseschau über den Untergang der Credit Suisse.
- Cash: Das meinen Börsenfachleute zum neuen UBS-Boss ErmottiExterner Link.
- 20 Minuten: So reagierte heute die PolitikExterner Link auf die Ankündigung eines neuen Chefs der Megabank.
- Die Neue Zürcher Zeitung liefert heute dazu einen ausführlichen HintergrundberichtExterner Link (Paywall).
Öffentliche Verhandlung der Schweizer Klimaklage heute am Menschenrechts-Gerichtshof.
Sie nennen sich Klimaseniorinnen. Und sie haben heute Geschichte geschrieben: Erstmals wurde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg darüber verhandelt, ob die Klimapolitik eines Landes die Menschenrechte verletzen kann.
Warum eine solche Klage? Wissenschaftlich sei erwiesen, dass ältere Frauen wegen den häufigeren und intensiveren Hitzeperioden vermehrt krank oder sterben würden, heisst es auf Seiten der klagenden Seniorinnen.
Andere Länder beobachten den Fall aufmerksam, denn es wird ein wegweisendes Urteil erwartet. Heute erfolgte die erste Anhörung zum Fall. Mit einem abschliessenden Urteil sei frühestens im Herbst, höchstwahrscheinlich aber erst nächstes Jahr zu rechnen, heisst es.
- SRF News erklärt, worum genau es bei der Schweizer Klimaklage gehtExterner Link.
- Ein Porträt einer KlimaseniorinExterner Link, ebenfalls von SRF News.
- Die Neue Zürcher Zeitung fragt: Ist Klimaschutz ein Menschenrecht?Externer Link (Paywall).
- «Grosi Müller verklagt die Schweiz»Externer Link, titelt der Blick.
Wie funktionieren eigentlich die Wahlen in der Schweiz?
Es ist immer wieder eine Freude, die Videos unseres Animationsspezialisten Michele Andina anzuschauen. Deshalb empfehle ich Ihnen an dieser Stelle sein neustes Oeuvre: Ein Erklärvideo, wie das Schweizer Parlament bei den Wahlen genau zusammengesetzt wird.
Einfach und anschaulich zeigt Michele, warum einige Kantone viel mehr Abgeordnete haben als andere und wie dieses dank einer Kantonskammer im Parlament etwas abgefedert wird – eine gut schweizerische Kompromisslösung.
Warum veröffentlichen wir dieses Video jetzt? Die Parteien beginnen sich bereits heute zu positionieren, denn im Oktober wählen die Schweizer Stimmberechtigten im In- und Ausland die Mitglieder des Parlaments für die nächste vierjährige Legislaturperiode.
- Das Video von Michele finden Sie hier.
- Wie betrachten die fünf grossen Schweizer Parteien die Fünfte Schweiz? Wir fragten nach.
- Noch nie waren Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, politisch so mächtig. Mein Kollege Balz Rigendinger sprach darüber mit ASO-Direktorin Ariane Rustichelli und Politgeograf Michael Hermann
Der Schweizer Fussball-Nati gelingt ein Start nach Mass in der EM-Vorrunde.
«Diese Nationalmannschaft macht Spass», titelt heute Der Bund nach dem 3:0 gegen Israel gestern Abend in Genf. «Yann Sommer im Schweizer Tor hätte seine Handschuhe gar nicht anzuziehen gebraucht. Er wurde nie ernsthaft geprüft», schreibt SRF News.
Der Start in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland hätte nicht besser laufen können. Am Samstag hatte die Nationalelf bereits Belarus mit 5:0 gebodigt. Damit ist die Schweiz nach zwei Spielen an der Spitze ihrer Qualifikationsgruppe.
«Man darf schon auch feststellen, wie locker und leicht die Schweiz die ersten beiden Aufgaben gelöst hat«, kommentiert der Bund den gelungenen Start. An der EM allerdings würden dann wieder schwierigere Aufgaben auf die Schweiz und Coach Murat Yakin zukommen. Weiter geht es für die Nati Mitte Juni mit den Partien gegen Andorra und Rumänien.
- SRF News: Sehen Sie hier alle Tore des gestrigen Spiels gegen IsraelExterner Link.
- Matchbericht und EinbettungExterner Link in Der Bund.
- Matchbericht mit InterviewsExterner Link von Watson.ch.
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