Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Heiraten, um den Partner mit ins Ausland nehmen zu können? Das machte die junge Lehrerin Carla Frehner. Warum, erfahren Sie in diesem Briefing.
Herzliche Grüsse aus Bern
Wie sich eine Schweizerin auf ihre neue Stelle als Lehrerin in China vorbereitet hat.
Sie hat noch kurz vor dem Auswandern geheiratet. Carla Frehner wird ab August in der Millionenstadt Peking unterrichten – an der dortigen Schweizerschule. Am 20. Juli sagten sie und ihr Mann «adieu Schweiz» und flogen ab nach China.
Aber warum noch vorher heiraten? «Es war visumstechnisch der einfachste und sicherste Weg«, sagt Marc Wohlwend, seit Anfang Jahr der Ehemann der 30-Jährigen. Er habe seine Frau dazu überredet, ihr Dossier nach China zu schicken, erzählte er meiner Kollegin Melanie Eichenberger.
Beim Besuch von SWI swissinfo.ch im Mai in Zürich hingen in der Wohnung des Paars zahlreiche chinesische Schriftzeichen. Den ganzen Frühling lernten die beiden Chinesisch. Frehner freut sich auf den Job, ist sich aber auch der eingeschränkten persönlichen Freiheiten in China bewusst. «Ich bin gespannt, wie sich das auf uns auswirkt», sagt sie.
- Was das Paar uns sonst noch alles verraten hat, erfahren Sie im Artikel von Melanie.
- Wie erging es den Schweizerschulen im Ausland während der Coronavirus-Pandemie?
- Haben Sie ebenfalls vor, die Schweiz nur für kürzere Zeit zu verlassen? Hier einige Tipps unserer Spezialistin Melanie.
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Eine höchst kuriose Versteigerung in Solothurn.
Haben Sie schon immer davon geträumt, einmal die Weltherrschaft an sich zu reissen? Warum ich das frage? Vielleicht schaffen Sie das mit 20 Tonnen Uran. Die wären nämlich derzeit in Solothurn zu ersteigern. Gegenwärtiges Höchstgebot: knapp 20 Millionen Franken.
Das Uranhexafluorid-Gas ist Teil einer Konkursmasse, die nach 30-jährigen Gerichtsstreitereien noch von der Firma Nuexcho Exchange übriggeblieben ist. Es muss gegenwärtig «mit speziellen Auflagen versteigert werden», wie der Blick schreibt.
Ok, ich habe Ihnen eingangs vielleicht etwas zu viel versprochen, denn mitbieten dürfen nur Gläubigerinnen und Gläubiger von Nuexcho. Zudem müssen das Bundesamt für Energie und die Versorgungsagentur der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom den Kauf bewilligen. Die Versteigerung läuft noch bis Ende August.
- Die ganze Story zur Versteigerung der 20 Tonnen UranExterner Link hat der Blick.
- Eine handfestere und preiswertere Konkursmasse war der Wolkenprojektor eines Schweizer Ingenieurs, der in Vergessenheit geraten, nun aber umso strahlender wieder aus der Versenkung gekommen ist. Unser freier Mitarbeiter Luca Beti hat diese Geschichte kürzlich aufgearbeitet.
- Einer weiteren Konkursgeschichte ging Kollegin Melanie Eichenberger nach, als sie über ein Schweizer Happy End in den kanadischen Rocky Mountains mit einer langen Vorgeschichte berichten konnte.
Das nationale Filmarchiv feiert 75 Jahre. Es musste dafür einige Hürden nehmen.
Das Schweizer Filmschaffen hat ein eigenes Archiv: die Cinémathèque Suisse in Penthaz in der Nähe von Lausanne. Doch bis sie dorthin kam und ein neues Forschungszentrum beziehen konnte, mussten viele Hürden überwunden werden.
Die Anfänge gehen zurück nach Basel, wo 1943 einige Filmliebhaber unter der Schirmherrschaft des Kunstmuseums Basel das «Schweizerische Kinematographische Archiv» gründeten. Fünf Jahre später, 1948, eröffneten sie die Cinémathèque offiziell in Lausanne, wie meine Kollegen Eduardo Simantob und Carlo Pisani in ihrer Reportage berichten.
Die wohl grösste Herausforderung stellte sich der Filmsammlung mit der Digitalisierung. Diese wurde ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt aktuell, als das neue Forschungszentrum bereits geplant war. Da hiess es dann, «Stopp! Budget überarbeiten! Pläne neu zeichnen!»
- Alles Weitere erfahren Sie in der Reportage von Eduardo und Carlo.
- Wie ein Schweizer Filmkurator mit halb Hollywood per Du wurde, erfahren Sie in diesem Artikel.
- Was genau macht die Cinémathèque Suisse? Auf ihrer Website finden Sie zusätzliche InfosExterner Link.
Wie der Streit um ein geplantes Feuerwerk in Zug zur Lokalposse wird.
Der Schweizer Nationalfeiertag steht vor der Tür. Die Stadt Zug verzichtet bei Veranstaltungen konsequent auf Feuerwerke. Sie setzt auf «auf nachhaltigere Lösungen» wie etwa eine Wasser- und Multimediashow, schreibt der Tages-Anzeiger.
Nun macht schon seit einigen Tagen die Nachricht die Runde, dass ein Krypto-Millionär ein grosses Feuerwerk für den 1. August spenden will. Doch das «grösste Feuerwerk in der Geschichte des Kantons» scheint in der Bevölkerung nicht gut anzukommen. Die sozialen Medien rauchen.
Jüngste Wende in der Geschichte: Die Stadt Zug fühlt sich übergangen, obwohl der Spender über eine offizielle Bewilligung des Kantons verfügt. Und der Millionär sagt laut Watson, sein Feuerwerk gebe nicht den Ausschlag für die Zuger CO2-Bilanz: «Wir sollten lieber schauen, wie wir Stau und Heizen mit Öl reduzieren können.» Affaire a suivre…
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