Die St. Galler Regierung will den Langsamverkehr fördern
Mit vier Strategien will die St. Galler Regierung den sogenannten Langsamverkehr weiterentwickeln. Dank derjenigen für die Wanderwege soll beispielsweise das Wegnetz gezielt weiterentwickelt werden. Die entsprechenden Massnahmen werden in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt.
(Keystone-SDA) Die Regierung verabschiedete jeweils eine Strategie für den Fussverkehr, den Veloverkehr und die Wanderwege, wie aus einer Mitteilung des St. Galler Bau- und Umweltdepartements vom Montag hervorgeht. Die vierte Strategie, diejenige zu Mountainbikes, hat der Kantonsrat bereits im Sommer 2025 zur Kenntnis genommen.
Mit der Mountainbike-Strategie sollen beispielsweise durchgehende und attraktive Routen geplant werden. Die signalisierten Routen werden bevorzugt auf nicht befestigten Strassen und Wegen verlaufen und einen möglichst hohen Anteil an schmalen Pfaden, sogenannten Singletrails, bieten, heisst es in der Strategie. Weil ein Teil der Routen gleichzeitig als Wanderweg genutzt wird, gilt das Koexistenz-Prinzip.
Auch bei der Velo-Strategie ist gemäss der Mitteilung vom Montag das Ziel, «attraktive, durchgängige und sichere» Veloverbindungen über den gesamten Kanton zu schaffen. Derzeit definiere der Kanton zusammen mit den Gemeinden das kantonale Velowegnetz neu.
Mit den vier Strategien werden die unterschiedlichen Arten des Langsamverkehrs «sinnvoll aufeinander abgestimmt», hiess es in der Mitteilung des Bau- und Umweltdepartements weiter.
Für die Umsetzung der Massnahmen auf Gemeindestrassen und -wegen sind weiterhin die Kommunen zuständig. Der Kanton helfe beratend. Erarbeitet worden sind die Strategien vom Bau- und Umweltdepartement zusammen mit dem Volkswirtschaftsdepartement, den Regionen und den Gemeinden.