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Schweizer Filme und internationale Prominenz am Genfer Filmfestival

Schweizer Filme und internationale Prominente am Genfer Filmfestival
Schweizer Filme und internationale Prominente am Genfer Filmfestival Keystone-SDA

Die französische Drehbuchautorin Fanny Herrero und die indisch-amerikanische Regisseurin Mira Nair, Mutter des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, gastieren am 32. Geneva International Film Festival.

(Keystone-SDA) Fanny Herrero, die sich mit Shows wie «Dix Pour Cent» («Call My Agent!») und «Drôle» einen Namen gemacht hat, wird an einem moderierten Gespräch teilnehmen. Werke der Drehbuchautorin, oder Teile davon, sind am Festival zu sehen, sowie das Film-Sequel zur Serie «Dix Pour Cent» (2026). Das gaben die Organisatoren des Geneva International Film Festival (GIFF) am Donnerstag bekannt.

Mira Nair wird den «Prix Film & Beyond» für ihr Lebenswerk erhalten. Die Regisseurin, die schon mit einem Goldenen Löwen an den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet wurde, wird mit dem Leiter der Cinémathèque Suisse, Vinzenz Hediger, über ihre Arbeit sprechen.

Schweiz mit historischem Abenteuer

Mit dem Genfer Kollektiv Exit Void gastieren ausserdem unabhängige Filmschaffende am Festival. Zu den Arbeiten von Exit Void gehören unter anderem Kurz- und Langfilme oder Musikvideo-Clips, wobei es vor allem in der Rapszene verwurzelt ist.

Von den 113 vorgestellten Werken, darunter 15 aus der Schweiz, werden mehr als zwei Drittel als Schweizer, internationale oder Weltpremiere gezeigt. Vierzig davon konkurrieren in den Wettbewerben für Spielfilm, Serien, immersive Erlebnisse und der Sektion «Future is Sensible».

Eine Schweizer Koproduktion läuft mit neun weiteren internationalen Werken im Spielfilm-Wettbewerb: «Les Indes» von Pauline Julier und Nicolas Chapoulier versetzt Zuschauende ins 17. Jahrhundert und folgt der Reise eines jungen spanischen Adligen, der dem noch kindlichen Ludwig XIV. das Porträt der Infantin von Spanien überbringen soll.

Taiwan im Rampenlicht

Ausserhalb des Wettbewerbs legt das GIFF in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die taiwanesische Filmproduktion. Die Werke in diesem Programm reichen vom Kurzfilm «In the Mist» von Tung-Yen Chou (2020) über die Erkundung der eigenen Sexualität bis hin zur Virtual-Reality-Trilogie «Just for You» (2025) von Craig Quintero.

Das GIFF dauert vom 30. Oktober bis 8. November. Zum Abschluss wird die taiwanesisch-japanische Actionkomödie «Arrested Memory» (2026) des japanischen Regisseurs Sabu gezeigt, in der der ermittelnde Polizist unter Amnesie leidet.

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