Schweizer Polizeihunde trainieren in Rom
Hunde von Schweizer und weiteren europäischen Polizei-Spezialeinheiten haben diese Woche gemeinsam in Rom trainiert. Bei den Übungen ging es um Hochrisikoeinsätze und erstmals auch um die Notfallversorgung von verletzten Tieren.
(Keystone-SDA) Die Hunde kommen in schwierigen und gefährlichen Lagen zum Einsatz, wie die italienische Polizei mitteilte. Das Training bereitete die Hundeführerinnen und Hundeführer gezielt darauf vor, ihren vierbeinigen Partnern im Ernstfall rasch selbst medizinisch beizustehen, ehe tierärztliche Hilfe eintrifft.
Die Zusammenarbeit findet im Rahmen des europäischen Atlas-Netzwerks statt. Dieses vereint 38 Spezialeinheiten aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie aus assoziierten Ländern wie der Schweiz, Grossbritannien, Norwegen und Island.
Das Netzwerk wurde 2001 informell gegründet und 2008 durch einen Beschluss des EU-Rates formalisiert. Es zielt darauf ab, die gegenseitige Unterstützung von Einheiten verschiedener Länder bei Hochrisikoeinsätzen zu erleichtern.