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Maske auf Boden

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Wem kann man in der Corona-Krise noch trauen? Diese Frage stelle ich mir nach der heutigen Zeitungslektüre: Eine Recherche des Tages-Anzeigers lässt Gesundheitsminister Alain Berset in einem schlechten Licht erscheinen.

Herzliche Grüsse

Alain Berset
Keystone / Anthony Anex

Laut Informationen der Tamedia-Zeitungen hat Gesundheitsminister Alain Berset vor der zweiten Corona-Welle eine drastische Warnung seiner Experten ignoriert. Später habe er versucht, dies zu beschönigen.

Laut einem vertraulichen Dokument sollen Experten Anfang August 2020 sofortige Massnahmen verlangt haben. Das Papier sei nach einer Sitzung aber in der Schublade verschwunden.

Der Tages-Anzeiger erkämpfte sich per Öffentlichkeitsgesetz Einsicht in das Dokument.

Der Bundesrat berät nächsten Mittwoch, wie es weitergehen soll. Die Wirtschaft drängt auf Lockerung der Massnahmen. Die Wissenschaft warnt vor Corona-Mutationen.

Terrasse
© Keystone / Martial Trezzini

Was passiert mit den Immobilienpreisen, wenn alle zu Hause hocken? Die Republik hat recherchiert, was Homeoffice und Homeschooling mit Hauspreisen machen.

Seit einem Jahr arbeite ich Vollzeit aus dem Homeoffice. Als meine fünfjährige Tochter während des letzten Lockdowns zwei Monate zu Hause blieb, schätzte ich unseren Garten. Warum erzähle ich Ihnen das?

Weil es nicht nur mir so ergeht: In der Pandemie sehnen sich Menschen nach grosszügigem Wohnraum, Garten und Balkon. Gleichzeitig wird wenig Wohneigentum zum Verkauf ausgeschrieben.

Laut Republik ergibt das ein explosives Gemisch. Die Preise von Wohneigentum sind stark gestiegen. Vor allem rund um Zürich gehe die Post ab, so das Onlinemagazin.

Männer Ende 19. Jahrhundert
Libreria nazionale, Wellington

Zuerst die Goldsucher, dann die Bauern: Hunderte Schweizer zogen im vorletzten Jahrhundert nach Neuseeland und bildeten eine Mini-Auslandschweizer-Kolonie.

Für viele Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wurde der Traum eines eigenen Hofs und eines besseren Lebens Realität, sie galten als tüchtig und zuverlässig. So berichtet es das Tagblatt gestützt auf ein Buch.

Es gab aber auch kulturelle Differenzen: Bei einem Einbürgerungsverfahren hätten mehrere Schweizer den Treueschwur auf die britische Königin verweigert und den völlig verdatterten Verantwortlichen erklärt: «Wir Eidgenossen wollen nichts mit jedweder Aristokratie zu tun haben.»

Die Gegend um den Vulkan Taranaki ist noch heute eine Schweizer Hochburg. Einmal pro Jahr findet ein Schwingfest statt.

In der Schweiz ist Hilfe zum Suizid straffrei, wenn sie nicht aus egoistischen Gründen erfolgt. Was sind das für Menschen, die anderen beim Sterben helfen? 

Externer Inhalt

Martin Krähenbühl brauchte zwei bis drei Jahre, um zu verdauen, dass seine an ALS erkrankte Frau sich mit Hilfe eines Arztes das Leben nahm. Als er wieder Boden unter den Füssen spürte, liess er sich zum Freitod-Begleiter ausbilden.

Er ist einer der Personen, die in unserem Artikel zu Wort kommen. Da die Zahl der Suizidwilligen steigt und gleichzeitig viele Sterbegleiterinnen und -begleiter altershalber aufgeben, sind Schweizer Sterbehilfe-Organisationen auf der Suche nach «neuem Personal».

Wer in der Schweiz Freitod-Begleiter werden möchte, muss zahlreiche Voraussetzungen erfüllen und an einem einjährigen Ausbildungsprogramm teilnehmen.

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