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Postauto im Schnee

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Heute geht es um Subventionen: Drei ÖV-Unternehmen haben zu hohe Subventionen bezogen. Schweizer Zuckerrüben sind dagegen auch ohne Schummeleien hochsubventioniert.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Zug der TBF
Keystone / Jean-christophe Bott

Drei Jahre nach dem Postautoskandal kommen erneut fehlerhafte Subventionsbezüge von ÖV-Unternehmen ans Licht.

Die Bus Ostschweiz AG, die Freiburgischen Verkehrsbetriebe und die Standseilbahnen St. Imier – Mont Soleil haben zu hohe Subventionen bezogen, wie das Bundesamt für Verkehr mitteilt. Es gehe um rund 12 Millionen Franken plus Zinsen.

Brisant: Der heutige Chef der SBB, Vincent Ducrot, war 2011 bis 2020 Direktor der Freiburgischen Verkehrsbetriebe – genau in jenem Zeitraum, in dem die Unregelmässigkeiten auftreten.

Seit 2018 bekannt wurde, dass die Postauto Schweiz AG zwischen 2007 und 2015 zu hohe Subventionen bezog, wurde bereits bei fünf weiteren ÖV-Betrieben zu hohe Subventionsbezüge festgestellt. Unter anderem bei der SBB. Die annähernd 300 Millionen Franken wurden inzwischen grösstenteils an den Bund zurückbezahlt.

Zuckerrübenfabrik
Thomas Kern/swissinfo.ch

Die Schweiz importiert fast die Hälfte ihrer Lebensmittel. Nicht so beim Zucker, dort hat sie einen Selbstversorgungsgrad von beinahe 80% – dank hoher Subventionen.

Eigentlich mag ich lieber salzige als süsse Speisen. Doch in der Adventszeit kann ich den Guetzli, Schöggeli und Lebkuchen nicht widerstehen. Was diese so süss macht, ist natürlich der Zucker.

Und davon produziert die Schweiz massenhaft. Zwischen Oktober und Dezember werden mehr als 1,5 Millionen Zuckerrüben geerntet. Doch der internationale Handelspreis für Zucker ist seit 2017 gesunken, als die EU Handelshemmnisse beseitigte.

Das hat viele Bäuerinnen und Bauern dazu getrieben, den Anbau von Zucker aufzugeben, da unrentabel. Um die heimische Produktion zu schützen, hob der Bund seine Beiträge für den Zuckerrübenanbau an. Beim Zucker will man offensichtlich nicht von Importen abhängig sein: Kaum ein anderes Landwirtschaftserzeugnis erhält pro Hektar mehr Geld.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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Wie sieht es dort, wo Sie leben, aus? Können Sie zu Fuss in einen Supermarkt? Oder leben Sie ebenfalls in einer Lebensmittelwüste?

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Flughafen
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Die neuen Einreise-Bestimmungen für die Schweiz können für Genesene zum Problem werden.

SRF News berichtet von einer Frau aus der Schweiz, die nach einem Impfdurchbruch seit Ende November als offiziell genesen gilt. Während einem Besuch bei ihrer Tochter in Schweden erfährt sie von den seit Samstag geltenden Einreisebestimmungen: Alle Einreisenden müssen einen negativen PCR-Test vorlegen.

Ihr Testresultat jedoch: Positiv. Das ist kein neues Phänomen, nach Genesung können PCR-Tests noch wochenlang positive Resultate anzeigen. In den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass die Person nicht mehr ansteckend ist.

Trotzdem darf die Frau nicht einreisen und muss abwarten, bis sie einen negativen Test hat. Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist das Problem bekannt. Es hat aber anscheinend nicht vor, etwas dagegen zu unternehmen: «Grundsätzlich gilt, dass Auslandreisen aktuell sorgfältige Vorbereitung und ein sehr hohes Mass an Flexibilität benötigen.»

Impfzentrum
Keystone / Michael Buholzer

Angesichts der neuen Covid-Mutante Omikron ist das Gebot der Stunde für viele Expert:innen klar: Boostern, boostern, boostern. Die Schweiz hinkt den westeuropäischen Ländern damit wieder einmal hinterher.

Die Impfquote ist in der Schweiz vergleichsweise tief. Bei der Booster-Impfung ist sie erneut das Schlusslicht in Westeuropa, wie der Tages-Anzeiger feststellt.

Hauptgrund ist der späte Start der Booster-Kampagne. Während die meisten Länder schon im September begannen, dauerte es in der Schweiz bis im November. Viele Kantone haben in der Zwischenzeit Impfkapazitäten abgebaut oder eingespart.

Dabei wäre rasches Boostern wichtig, um die aktuelle Welle zu bekämpfen, wie Erfahrungen im Ausland zeigen. Auf Omikron wäre man damit besser gewappnet: «Man sollte auf keinen Fall eine Omikron-spezifische Impfung abwarten», sagt Virginie Masserey vom BAG.

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