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Moschee als Wandgemälde - mit Einschusslöchern

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Libanon – die "Schweiz des Orients"? Das war einst. Dann kamen Bürgerkrieg und grassierende Korruption. Dann grosse Proteste. Dann die grosse Explosion. Nun lässt sich eine Schweizer Stiftung in ihrer Hilfe nicht entmutigen.

Beste Grüsse aus dem heissen Bern

Haus in Trümmern in Beirut
Copyright 2020 The Associated Press. All Rights Reserved.

Eine Schweizer Stiftung baut im Libanon zerstörte Kulturgüter wieder auf.

Das Land ist ein «failed State». Mit allem, was dazu gehört: Folgen eines Bürgerkriegs, heillos zersplittert, in der Hand einer gierigen, hochkorrupten Elite.

Auf die Massenproteste 2019 folgte der «Big Bang» von Beirut: die Explosion eines grossen Lagergebäudes am Hafen genau heute vor zwei Jahren. Dort hatten jahrelang hochexplosive chemische Substanzen vor sich hingerottet.

Die Schäden waren verheerend: Über 200 Menschen starben, mehr als 6500 wurden verletzt, über 300’000 Menschen wurden obdachlos.

Aliph, die internationale Allianz für den Schutz des Kulturerbes in Konfliktgebieten, die in Genf angesiedelt ist, hilft beim Wiederaufbau – und trotzt damit einer niederdrückenden Realität.

Stadthäuser bei Abendbeleuchtung
Eyeem / Alamy Stock Photo

Städte verdichten statt Grünflächen zubetonieren. Das ist ein gesetzlicher Auftrag. Aber mehr Menschen bedeuten auch mehr Lärm.

Siedlungen sollen nach innen verdichtet werden, schreibt das Schweizer Raumplanungsgesetz vor.

Aber so gut verdichtetes Bauen in urbanen Räumen tönt: Es bringt notgedrungen auch mehr «Dichtestress» für die Menschen, die dort leben.

Verkehrsberuhigte Wohnstrassen, begegnungsfreundliche Plätze, «24-Stunden-Gesellschaft», mehr Nachtleben, mehr Nachtvögel: des einen Freud der anderen Leid.

Stadtbehörden und Planer:innen sind hier zunehmend gefordert, damit das Leben am Schluss für alle ein gutes ist.

Zieglerspital Bern - Eingang
Keystone/Peter Klaunzer

Der «Würgeengel» ist zurück – die Rede ist von Rachendiphterie.

In Bern, genauer im Bundesasylzentrum in einem ehemaligen Spital, ist diese Woche bei inzwischen acht Personen Diphtherie diagnostiziert worden. Knapp 200 Personen stehen unter Quarantäne.

Den Erkrankten geht es gemäss Behördenangaben gut. Das ist erfreulich, kann diese bakterielle Infektionskrankheit doch tödlich enden – durch Ersticken.

Hierzulande ist die Krankheit weitestgehend eliminiert – Impfung sei Dank. Eine Folge davon: Das Gegengift, das Infizierte brauchen, ist Mangelware.

Bergrestaurant an eine Felswand gebaut
Keystone / SDA

Zum Schluss zu einem anderen Risiko – dem Wandern.

Das Wandern ist des Müllers Lust, weiss ein altes Lied. Aktuell könnte man singen: Das Wandern ist der Schweizer:innen Lust. Das Gehen in der Natur, vorzugsweise in den Bergen, ist die beliebteste sportliche Aktivität der Menschen in der Schweiz.

Aber schwierige Wege an exponierten Hängen sind kein Sonntagsspaziergang. Das gilt speziell für die Wanderung zum wohl berühmtesten Bergrestaurant der Schweiz: zum «Aescher» im Kanton Appenzell-Innerrhoden.

Dort sind seit Juni bereits fünf Menschen zu Tode gestürzt.

Jetzt fordern Wanderweg-Experten Sofortmassnahmen: Warnschilder und die Ausbesserung des gefährlichsten Abschnitts des Wanderwegs.

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