Wägitalstrasse bei Rempen SZ soll dank Sanierung sicherer werden
Der Kantonsrat Schwyz hat am Mittwoch der Sanierung eines 400 Meter langen Abschnitts der Wägitalstrasse zugestimmt. Der Ausbau für 12,2 Millionen Franken soll die Strasse besser gegen Naturgefahren schützen.
(Keystone-SDA) Der Rat winkte die Bewilligung für die Ausgabe einstimmig durch. Somit kann der Kanton die Strasse zwischen Siebnen und Vorderthal, die Naturgefahren stark ausgesetzt ist, ausbauen. Sie soll breiter werden und auf der Talseite eine Stützmauer erhalten.
Die Vorderthalerin Sabrina Kessler-Schnyder (SVP) sagte im Rat, es klinge zwar nach viel Geld für einen 400 Meter langen Strassenabschnitt. Doch gehe es beim Projekt nicht um eine Luxuslösung, sondern um die Zukunft des Wägitals. Derzeit müsse man beim Befahren der Wägitalstrasse Angst haben, sie könne beim nächsten Starkregen abrutschen. Zuletzt kam es im August 2025 zu einem Erdrutsch, der die Strasse in beide Richtungen blockierte.
Bauvorsteher André Rüegsegger (SVP) sagte, die Strasse solle durch die Sanierung künftig stärker für Naturgefahren gerüstet sein. «Absolute Sicherheit und Gewissheit» werde es auf dieser Strecke aber nicht geben.
Arbeiten sollen 2028 beginnen
Nicht nur wegen der Naturgefahren gibt es auf der Strasse durch das Tal Sicherheitsbedenken. Die Strecke enthält «teilweise rasche Kurvenabfolgen» mit kleinen Kurvenradien sowie ungenügenden Sichtverhältnissen und Strassenbreiten, wie der Regierungsrat im Projektbericht festhält. Zudem sei die Umgebung der Strasse an verschiedenen Stellen instabil.
Gemäss Bericht der Regierung verkehren täglich rund 4000 Fahrzeuge auf dem Projektabschnitt. Bis 2040 soll die Belastung auf 5200 Fahrzeuge steigen.
Mit den Arbeiten am Projekt will der Kanton Schwyz noch 2028 beginnen. Weitere Abschnitte der Wägitalstrasse wurden bereits 2014 respektive 2019 ausgebaut.