Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Ich werde wohl nie ein Fan von Hygienemasken. Trotzdem ist es wichtig, in der Pandemie solche zu tragen. Doch nun zeigt sich: Die Schweizer Armee brachte Millionen von Schrott-Masken in Umlauf.
Herzliche Grüsse aus Bern, bleiben Sie gesund!
«Goldrausch» in Neuseeland – und ein Schweizer mittendrin.
10’000 Franken an einem Tag. Wer hätte nicht gerne einmal so viel Glück? Der Berner Daniel Gerber, der in Neuseeland lebt, fand an einem einzigen Tag 250 Gramm Gold. Der 63-Jährige schreibt dies aber nicht nur dem Glück zu, sondern auch sondern auch seiner «goldenen Nase», sprich seiner grossen Erfahrung.
Wegen dem steigenden Goldpreis, TV-Sendungen und der Pandemie gehen in Neuseeland nun immer mehr Glücksritter auf Goldsuche, wie die Berner Zeitung heute berichtet. Gerber ist aber nicht mit ihnen zu vergleichen. Er geht mit Spezialgerät auf die Suche. «Es ist ein Knochenjob», sagt er.
Und Gerber sucht nicht nur selber nach Gold, er bietet in seinem Geschäft in der Nähe von Christchurch auch «Ausrüstung für den modernen Goldgräber» an, so die BZ. Sein vor über zehn Jahren gegründetes Geschäft laufe immer besser, sagt der Auslandschweizer.
- Der Artikel über Daniel Gerber in der Berner ZeitungExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Statt zu surfen verkauft eine Schweizerin in Neuseeland nun Schokolade.
- Aus unserem Archiv: Schweizerinnen und Schweizer in Neuseeland erleiden Renteneinbussen.
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Die Schweizer Armee brachte minderwertige Hygienemasken unter die Leute.
Sünde aus den Anfangstagen der Pandemie 2020: Die Armeeapotheke kaufte überhastet Millionen von Masken – mit Steuergeldern und zu erhöhten Preisen. Bald schon nahte deren Verfalldatum. Schliesslich «vertschuttete» die Armee sie für einen Rappen oder gab sie sogar gratis an gemeinnützige Organisationen ab.
Das Problem: «In dieser Aktion brachte die Armeeapotheke auch grosse Mengen an Hygienemasken von minderwertiger Qualität in Umlauf», schreibt der Tages-Anzeiger heute in einer Recherche. Herkunft dieser Masken: China. Einkaufspreis im April 2020: 70 Rappen pro Stück.
Eine Spezialistin für die Prüfung und Regulierung von Medizinprodukten und Hygienemasken bezeichnet die Aktion als «verantwortungslos und fahrlässig». Die Armee widerspricht und betont, der Test in einem spezialisierten Schweizer Labor sei lediglich eine «Vergleichsprüfung» gewesen, ohne Aussage einer Normerfüllung.
- Die Recherche des Tages-Anzeiger zum Masken-Debakel der ArmeeExterner Link (Paywall).
- Unser Service zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Die Situation in der Schweiz.
- Hier finden Sie die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- In diesem Artikel haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
Und wieder ein Datenleck – diesmal bei den SBB.Betroffen vom Datenleck seien alle Kundinnen und Kunden mit Halbtaxabo. «Der Datensatz hätte in den falschen Händen ein grosses Missbrauchspotential«, sagt ein Experte für Internet-Kriminalität. Die gute Nachricht: Die SBB haben bereits reagiert und das Leck umgehend gestopft.
Wer in der Schweiz zum halben Tarif mit dem öffentlichen Verkehr reisen will, braucht ihn – den Swisspass. «Mit einem einfachen Kniff» ist es laut SRF News nun einem IT-Sicherheitsexperten gelungen, «eine gewaltige Menge persönlicher Daten» von Kundinnen und Kunden der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) abzugreifen.
Die Daten seien praktisch öffentlich im Internet zu finden gewesen, sagt der Experte in der SRF-Sendung «Rundschau». Rund eine Million Reisen von einer halben Million Kundinnen und Kunden habe er im Detail einsehen können: Namen, Geburtsdaten, gekaufter Tickets sowie Abfahrts- und Zielorte.
- Die Recherche von SRF NewsExterner Link.
- Bericht von Blick.ch: Wegen der Pandemie verkaufen die SBB weniger GeneralabonnementeExterner Link.
- Das schreiben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) selberExterner Link zum Datenleck bei Swisspass.
Fördert die Pandemie das Rauchen?
«Im Homeoffice wird mehr geraucht», schreibt die Aargauer Zeitung heute. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hätten die Schweizerinnen und Schweizer wieder mehr Zigaretten gekauft. Der Trend war in den letzten 15 Jahren stetig rückläufig. Doch 2020 wendete sich das Blatt, und wieder mehr Menschen in der Schweiz griffen zum Glimmstängel. Der Tabakmarkt sei «in der Coronazeit» gewachsen, zitiert das Blatt Denner-Chef Mario Irminger.
Der Detailhändler Coop bestätigt den Trend, der laut Irminger wohl noch anhalten wird. Denn auch nach der Pandemie wird wohl weiterhin vermehrt von zu Hause aus gearbeitet werden.
In der Schweiz stimmen wir in diesem Zusammenhang am 13. Februar übrigens ab über die Initiative «Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung». Diese verlangt, Reklame für Zigaretten überall dort zu verbieten, wo Kinder und Jugendliche sie sehen können.
- Der Artikel in der Aargauer ZeitungExterner Link.
- Unsere Vorschau auf die Abstimmung vom 13. Februar 2020.
- Bundesamt für Gesundheit: Zahlen und Fakten zum Thema TabakExterner Link.
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Wie Chinas Kids das Skifahren lernen.
Fahren Sie gerne Ski? In der Schweiz haben wir dafür die Berge. In China geht man in die Shoppingmall. Ein paar Schwünge, und die Piste ist zu Ende: Das Land ist heute die weltweite Nummer eins bei Indoor-Skianlagen.
Wir stellen heute eine Fotoreportage aus China Bilder aus den Anfängen des Skizirkus in der Schweiz gegenüber. Damals schien die Freiheit im prächtigen Weiss ohne Pisten und Lifte noch grenzenlos.
A propos Skizirkus: Dieses Wochenende kam es seit 30 Jahren wieder mal zu einem Schweizer Doppelsieg beim legendären Hahnenkamm-Rennen auf der Streif im österreichischen Kitzbühel: Routinier Beat Feuz siegte in der Abfahrt vor Newcomer Marco Odermatt.
- Unsere Fotogalerie über die unterschiedlichen Ansätze im Skisport in der Schweiz und China.
- Aus dem Blog des Schweizerischen Nationalmuseums: Woher der Mythos der Skifahrernation stammt.
- Meldung von SRF News zum Schweizer Doppelsieg auf der Streif in KitzbühelExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Vor der Pandemie nahm die Beliebtheit des Skifahrens in der Schweiz stetig ab.
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