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Polizei stellt Betrug beim Goldankauf in Obwalden fest

Keystone-SDA

Die Kantonspolizei Obwalden hat Anfang September die Tätigkeit von Goldankäufern kontrolliert. Dabei stellte sie betrügerische Praktiken fest. Mehrere Personen wurden verzeigt.

(Keystone-SDA) Im Zeitraum vom 5. bis 7. September waren in Sarnen Goldankäufer tätig. Bei Kontrollen durch die Kantonspolizei Obwalden ergaben sich Verdachtsmomente auf ein betrügerisches Vorgehen.

Vertiefte Abklärungen ergaben gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Obwalden vom Mittwoch, dass die Goldankäufer ihren gesetzlichen Dokumentationspflichten teilweise nicht nachkamen. Zudem hätten die Ankäufer Wertgegenstände zu deutlich zu tiefen Preisen angekauft. «Die Verkäuferinnen und Verkäufer gingen dabei gutgläubig davon aus, einen angemessenen Preis zu erhalten», schrieb die Polizei. Teilweise seien auch ausgestellte Belege nachträglich verfälscht worden.

Gegen zwei 33- und 21-jährige deutsche Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz wurde ein Strafverfahren unter anderem wegen Betrugs, Urkundenfälschung sowie Verstössen gegen das Edelmetallgesetz eingeleitet.

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