Zentralschweizer Kantone fordern Ausbau zweier Bahnhöfe
Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) begrüsst das Projekt "Verkehr 45" des Bundes grundsätzlich. Sie verlangt jedoch zusätzlich den Ausbau der Bahnhöfe Ebikon LU und Rotkreuz ZG.
(Keystone-SDA) Das teilte das Gremium der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug am Freitag mit. Dass die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut werden müsse, sei unbestritten, heisst es in der Stellungnahme.
Damit Schlüsselprojekte wie der Durchgangsbahnhof Luzern und der Ausbau des Zimmerberg-Basistunnels ihren vollen Nutzen entfalten könnten, müsse der Bund aber an den ursprünglich geplanten Ausbauten der Bahnhöfe Ebikon und Rotkreuz festhalten.
Beim Durchgangsbahnhof Luzern fordert die ZRK zudem mehr Verbindlichkeit vom Bundesrat bezüglich des Vollausbaus und einer nahtlosen Realisierung über die Botschaften 2027 und 2031. Die Region warte bereits seit 50 Jahren auf den Ausbau der Infrastruktur am Knoten Luzern und in Richtung Zürich, sagte die Luzerner Regierungsrätin und ZRK-Präsidentin Ylfete Fanaj gemäss Mitteilung.
Die ZRK ist das interkantonale Koordinationsorgan der sechs Zentralschweizer Kantone. Die Vernehmlassungsvorlage «Verkehr ’45» des Bundes sieht strategische Investitionen in Bahn, Strasse und Agglomerationsverkehr vor, um die Kapazitäten der Schweizer Verkehrsinfrastruktur langfristig zu sichern.