Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Wie feiern Sie in diesen Coronazeiten mit Ihren Liebsten Weihnachten? Es gilt dieses Jahr, einige Regeln zu beachten.
Herzliche Grüsse aus Bern
Zuerst einmal ein Hinweis in eigener Sache.
Sie haben möglicherweise das Briefing vom Freitag erst heute per Mail erhalten. Wir bitten Sie, uns diesen technischen Fehler zu verzeihen. Unsere IT arbeitet daran.
Dieses Jahr ist alles anders. Das gilt auch für die Weihnachtsfeiern.
Weihnachten ist das Familienfest par excellence. Doch dieses Jahr stellen sich viele die bange Frage: Wie schützen wir unsere Eltern und Grosseltern vor einer Ansteckung am «Weihnachtstannli»?
Sich nicht zu treffen sei keine Lösung, zitiert der Blick die Schweizer Organisation für das Alter. «Sozialer Kontakt ist wichtig. Hält man sich an die Vorgaben, kann man auch mit den Grosseltern feiern.» Das Fest sollte aber im kleinstmöglichen Kreis stattfinden.
Alternativ könne man auch vorher einen Test machen. «Am besten testen vor dem Festen!», titelt der Blick dazu. Zudem sollte beim allseits beliebten Fondue Chinoise (Feuertopf, bei dem alle ihre Gabeln mit Zutaten in die gleiche Bouillon tauchen) pro Haushalt ein Topf benützt werden. Und schliesslich sollte die Feier besser kürzer als länger dauern.
- «Wie schützen wir unsere Grosseltern?»: Der Artikel im BlickExterner Link.
- Ebenfalls im Blick wirft ein deutscher Epidemiologe dem Bundesrat Versagen in der KrisenkommunikationExterner Link vor.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Corona-Krise: Die Situation in der Schweiz.
- Hier haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
- Hier die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link gibt’s auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
- Eine weltweite Übersicht bietet diese Karte der Johns Hopkins UniversitätExterner Link.
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Wo bleiben im Kampf gegen Terrorismus die Menschenrechte?
Zwischen dem Westen und arabischen Ländern ist eine Islamismus-Debatte entbrannt. Bei der Diskussion um eine Verschärfung der Antiterror-Gesetze könnten die Menschenrechte auf der Strecke bleiben, befürchtet Leandra Bias heute in ihrem Standpunkt.
Die Politikwissenschaftlerin ist der Meinung, die «Kampfansage» des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an den «islamistischen Separatismus» benutze verheerend unscharfe Begriffe. Die Schweiz sei gegenwärtig im Begriff, das härteste Antiterror-Gesetz des Westens einzuführen.
Anderer Meinung ist Elham Manea, Politikwissenschaftlerin und Menschenrechts-Aktivistin. Wir sollten vielmehr unsere Solidarität mit Frankreich und Macron zum Ausdruck bringen, ist die schweizerisch-jemenitische Akademikerin islamischen Glaubens überzeugt. Macron habe das Problem beim Namen genannt. «Und es braucht Mut, das zu tun.»
- Der Standpunkt von Leandra Bias.
- Der Standpunkt von Elham Manea.
- Wie können die Menschen, die sich oft nur in Filterblasen informieren, noch erreicht werden? Artikel von swissinfo.ch.
Schafft das Kunsthaus Zürich, sich künftig international zu positionieren?
Ein neuer Erweiterungsbau – davon erhofft sich das Kunsthaus Zürich eine ganze Menge. Schafft es der Kunsttempel, damit in die Topliga vorzustossen? swissinfo.ch fragte bei Kuratorinnen und Kuratoren renommierter Kunstmuseen im In- und Ausland nach.
Der Bau des Stararchitekten David Chipperfield wird die Ausstellungsfläche auf einen Schlag verdoppeln. Die neue Fläche soll vorrangig mit Werken aus der Sammlung Emil Bührle bespielt werden. Das sorgte gehörig für Aufregung. Denn Bührle war Waffenfabrikant, Multimillionär und Kunstmäzen, «ein begnadeter Netzwerker und eiskalter Opportunist», wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt. Bührle machte Rüstungsgeschäfte mit Nazi-Deutschland.
In seiner Sammlung finden sich viele der allseits beliebten Impressionisten. Deshalb wird das Kunsthaus künftig mit der neben Paris europaweit bedeutendsten Kollektion des Impressionismus und Postimpressionismus aufwarten können.
- Der Artikel auf swissinfo.ch.
- Was hat es mit der umstrittenen Sammlung des Rüstungsproduzenten Emil Bührle auf sich? SRF News klärt aufExterner Link.
- Der Artikel in der Neuen Zürcher ZeitungExterner Link (Paywall).
Ein Schiff über einen Pass transportieren? Das gibt’s doch nur im Film! Nein, ein Projekt hatte genau das vor.
Schon allein die Illustration ist beeindruckend: Ein Kanal in zwei Röhren am Splügenpass, unterbrochen von Schleusen. Die Idee dahinter: Ein Wasserweg vom Mittelmeer nach Zentraleuropa. Angetrieben allein durch Wasserkraft.
Soweit das Projekt des schweizerisch-italienischen Ingenieurs Pietro Caminada von 1907. Nachdem die Alpenpässe für den Strassenverkehr erschlossen und für die Eisenbahn durchstossen waren, dachten findige Köpfe auch an den Schiffsverkehr.
Der Plan des Ingenieurs stiess auf offene Ohren. Sogar eine Audienz beim italienischen König wurde ihm gewährt. Dieser war hell begeistert – wie auch die Presse. Doch aller Euphorie zum Trotz: Die Idee blieb schliesslich ein Luftschloss und geriet bald in Vergessenheit, wie die Neue Zürcher Zeitung heute schreibt.
- Der Artikel in der Neuen Zürcher ZeitungExterner Link (Paywall).
- Visionäre Projekte gab es schon immer. Derzeit aktuell ist das Thema Hyperloop – eine Passagierkabine, die blitzschnell von A nach B fahren soll.
- Eines dieser visionären Projekte der Jahrhundertwende wurde tatsächlich realisiert: 2012 feierte die Jungfraubahn ihr 100-jähriges Bestehen.
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