SWI swissinfo.ch Jahresbericht 2025
Liebe an der Schweiz interessierte Leserinnen und Leser, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, liebe Freundinnen und Freunde von SWI swissinfo.ch.
SWI swissinfo.ch hat 2025 seine Rolle als mehrsprachiges, journalistisch unabhängiges Auslandangebot der SRG in einem von Unsicherheit, geopolitischen Spannungen und wachsendem Orientierungsbedarf geprägten Umfeld weiter geschärft. Mit rund 49 Millionen Visits und knapp 37 Millionen Unique Visitors erreichte Swissinfo ein deutliches Publikumswachstum; zugleich nahm die Zahl der wiederkehrenden Nutzer:innen weiter zu.
Das unterstreicht die Relevanz eines Angebots, das Schweizer Perspektiven für ein internationales Publikum einordnet, erklärt und in grössere Zusammenhänge stellt.
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Zahlen und Fakten 2025
Inhaltlich standen 2025 insbesondere Themen im Zentrum, zu denen die Schweiz international besonders stark wahrgenommen wurde: geopolitische Verschiebungen, Neutralität und Sicherheit, internationale Diplomatie, Wirtschaft und Finanzplatz, Klima- und Naturereignisse, technologische Entwicklungen sowie demokratische Prozesse und Abstimmungen. Für Auslandschweizer:innen blieb Swissinfo zugleich ein zentrales Informations-, Orientierungs- und Teilhabeangebot mit spezifischen Service-, Einordnungs- und Community-Inhalten.
Die Wirkung des Angebots blieb auch 2025 hoch: Swissinfo macht die Schweiz in zehn Sprachen international nicht nur sichtbar, sondern verständlich. Durch die journalistisch unabhängige Einordnung politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen in unterschiedliche kulturelle und mediale Kontexte trägt das Angebot wesentlich dazu bei, ein glaubwürdiges, differenziertes und international anschlussfähiges Bild der Schweiz zu vermitteln.
Unsere Journalistinnen und Journalisten und die Chefredaktion haben zusammengetragen, welche Informationen aus und über die Schweiz im vergangenen Jahr am meisten interessierten und für Diskussionen sorgten, dies in unseren zehn publizistischen Sprachräumen:
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Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.
Deutsch
Seit den Dreissigerjahren bringen wir mit dem deutschen Angebot dem Publikum Schweizer Themen näher und ermöglichen der Fünften Schweiz weltweit Teilhabe und Verbundenheit mit der Schweiz.
Deutsch gehört historisch zum Kern des Schweizer Auslandangebots. Seit den Anfängen des Kurzwellendienstes war die Sprache ein Mittel, um Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer mit der Heimat verbunden zu halten und die Schweiz im Ausland als demokratischen, föderalen und unabhängigen Staat sichtbar zu machen. Heute erfüllt das deutschsprachige Angebot diese Funktion in digitaler Form weiter: Es richtet sich an ein Publikum, das die Schweiz aus der Distanz verfolgt, mit ihr aber politisch, rechtlich oder biografisch eng verbunden bleibt.
Im Zentrum stehen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ebenso wie Menschen, die eine Auswanderung planen oder sich mit konkreten Fragen zu Leben, Rechten und Zugehörigkeit zur Schweiz befassen. Für diese Zielgruppen schafft Swissinfo Orientierung, Einordnung und Verbindung – in einem Umfeld, in dem politische Teilhabe, praktische Information und der Erhalt eines Bezugs zur Schweiz besonders wichtig sind.
Wie konkret dieses Bedürfnis nach Einordnung und Begleitung ist, zeigen stark genutzte Beiträge zu Zugehörigkeit, Bürgerrecht und Lebensrealitäten von Swiss Abroad. Beispiele dafür sind der Fall einer Nachfahrin von Auslandschweizern, die vor der Ausschaffung steht, oder der folgende Beitrag zum überraschenden Verlust des Schweizer Bürgerrechts:
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Kein Zurück zum Schweizer Bürgerrecht – für viele eine überraschende Realität
Im Jahr 2025 spiegelte sich diese Relevanz auch in der Nutzung: Die deutschsprachige Version von Swissinfo legte bei den Visits um 33 Prozent zu. Dieses Wachstum steht im Zusammenhang mit dem strategischen Ausbau des Angebots für die Fünfte Schweiz. Im Zentrum stehen Inhalte, die politische Mitwirkung erleichtern, Lebensfragen im Ausland erklären und Schweizer Entwicklungen aus einer Perspektive aufbereiten, die für die Diaspora verständlich und alltagsrelevant ist. Dazu gehören Informationen zu Wahlen und Abstimmungen, Service- und Alltagsthemen zu Bürgerrecht, Ausweisdokumenten oder Bankfragen, aber auch Beiträge, die Schweizer Eigenheiten erklären und die Beziehung zur Schweiz über die Distanz hinweg lebendig halten.
Die Community nutzt dieses Angebot über verschiedene Kanäle hinweg. Neben Website, Newslettern und der neu ausgerichteten SWIplus App gewinnen Formate an Bedeutung, die stärker auf Lebenslagen und Übergänge eingehen. Dazu gehört auch der 2025 lancierte zweisprachige Podcast «Ade merci, Schweiz» / «Adieu, merci la Suisse», der sich an Menschen richtet, die kürzlich ausgewandert sind oder einen Wegzug vorbereiten:
Das deutschsprachige Angebot macht damit besonders sichtbar, was Swissinfo für die Fünfte Schweiz leistet: ein publizistisch eigenständiges Angebot, das politische Teilhabe ermöglicht, praktische Orientierung bietet und die Verbindung zur Schweiz auch über geografische Distanz hinweg aufrechterhält.
Französisch
Unsere Berichterstattung im französischsprachigen Raum verbindet die Schweiz mit der internationalen Frankophonie und stärkt demokratische Teilhabe, Diplomatie und Zugehörigkeit.
Französisch ist zugleich Landessprache, internationale Kultursprache und Sprache der Diplomatie. Historisch legitimiert sich das französischsprachige Angebot deshalb doppelt: Es dient der Information der französischsprachigen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer und zugleich der Präsenz der Schweiz in einem grossen frankophonen Raum, der Europa, Kanada, Teile Afrikas und internationale Organisationen umfasst. Genf als Zentrum der multilateralen Diplomatie und der humanitären Tradition der Schweiz macht deutlich, dass Französisch eine Bedeutung hat, die über die nationale Mehrsprachigkeit hinausgeht.
Auch im französischsprachigen Angebot von Swissinfo steht ein Publikum im Zentrum, das die Schweiz aus dem Ausland verfolgt und zugleich eng mit ihr verbunden bleibt. Dazu gehören Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ebenso wie Menschen, die sich auf einen Wegzug vorbereiten oder aus konkreten Lebenslagen heraus Orientierung zu Rechten, Alltag und politischer Teilhabe suchen. Für sie schafft Swissinfo ein Angebot, das Entwicklungen in der Schweiz verständlich einordnet und über Distanz hinweg Anschluss an politische und gesellschaftliche Debatten ermöglicht. Einer der im Jahr 2025 meistgelesenen Beiträge auf Französisch handelt von der drohenden Abschiebung einer Stieftochter eines Auslandschweizers:
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Nachfahrin von Auslandschweizer steht vor Ausschaffung
Im Jahr 2025 stieg die Nutzung der französischsprachigen Version von Swissinfo um 9 Prozent. Auch hier zeigt sich der strategische Fokus auf die Fünfte Schweiz. Besonders relevant sind Inhalte, die politische Mitwirkung erleichtern, Fragen des Alltags im Ausland aufgreifen und Schweizer Entwicklungen in einen Zusammenhang stellen, der für ein frankophones Publikum ausserhalb der Schweiz verständlich und unmittelbar brauchbar ist.
Genutzt wird dieses Angebot über mehrere Kanäle hinweg: Über die Website, Newsletter und die neu ausgerichtete SWIplus-App, aber auch über Formate, die gezielt Lebenssituationen von Swiss Abroad aufnehmen. Dazu gehört der 2025 lancierte zweisprachige Podcast «Ade merci, Schweiz» / «Adieu, merci la Suisse».
Der französischsprachige Raum zeigt damit ebenso deutlich wie der deutschsprachige, wie Swissinfo publizistisch wirkt: als verlässliches Angebot für Orientierung, Teilhabe und Verbindung zur Schweiz; zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Menschen, die ausserhalb des Landes leben, aber weiterhin in enger Beziehung dazu stehen.
Italienisch
Das redaktionelle Angebot von tvsvizzera.it und Swissinfo im italienischsprachigen Raum bildet die Schweiz als gemeinsamen Arbeits-, Lebens- und Wirtschaftsraum im grenzüberschreitenden Alltag ab.
Die Legitimation des italienischen Angebots liegt einerseits im Service-public-Auftrag gegenüber italienischsprachigen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, andererseits in der besonderen Nähe zu Italien und zum mediterranen Raum. Italienisch macht die Schweiz nicht nur als mehrsprachiges Land sichtbar, sondern auch als Nachbar-, Arbeits- und Lebensraum.
Im italienischsprachigen Raum richtet sich das Angebot von Swissinfo an ein Publikum, das die Schweiz häufig nicht aus grosser Ferne, sondern aus unmittelbarer Nähe wahrnimmt: aus Grenzregionen, aufgrund von Mobilitäts- oder Arbeitsbeziehungen, aus Migrationserfahrung oder aus einem Alltag, in dem die Verflechtung zwischen Italien und der Schweiz konkret erfahrbar ist. Im Zentrum stehen deshalb weniger klassische Swiss-Abroad-Themen als vielmehr Fragen, die sich aus einem gemeinsamen Wirtschafts-, Lebens- und Verkehrsraum ergeben. Das grösste Interesse des Publikums galt 2025 zweien Beiträgen, die diese Nähe konkret machen: Der wirtschaftliche Einbruch bei Nestlé und die Schweizer Ingenieurskunst hinter der steilsten Seilbahn der Welt:
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«Schweizer Ingenieurskunst vom Feinsten»: die steilste Seilbahn der Welt
Entsprechend prägen Themen wie der Arbeitsmarkt, bilaterale Beziehungen, grenzüberschreitende Mobilität, Infrastruktur, Gesundheit, Lebenshaltungskosten, Migration sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen in der Schweiz die Berichterstattung. Gerade im Jahr 2025 zeigte sich, wie stark diese Themen mit dem Alltag des Publikums verbunden sind: Diskutiert wurden unter anderem die Folgen des Steuerabkommens zwischen der Schweiz und Italien, die Entwicklung des Arbeitsmarkts in den Grenzregionen, der Einkaufstourismus, Verkehrsachsen wie AlpTransit oder die Abhängigkeiten im Bahnverkehr zwischen beiden Ländern.
Auch die Nutzung unterstreicht diese Funktion. Die italienischsprachige Version von Swissinfo legte 2025 bei den Visits um 15 Prozent zu. Bei tvsvizzera.it stammte ein besonders grosser Teil der Nutzung aus Mailand, Rom und dem Tessin; auch weitere Regionen Norditaliens und grenznahe Räume wie Como, Varese oder Bergamo gehören zu den wichtigsten Herkunftsregionen. Das bestätigt, dass dieses Angebot genau dort Resonanz erzeugt, wo die Schweiz als Nachbarland, Arbeitsmarkt, Verkehrsraum und politischer Bezugspunkt erlebt wird. Diese Lebensnähe können wir entlang der Diskussionen und Reaktionen auf unseren Social-Media-Kanälen besonders gut beobachten. So etwa beim folgenden Beitrag zur Früherkennung von Krebs in der Schweiz, der auf Facebook für viel Resonanz sorgte:
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Immer mehr junge Erwachsene erkranken an Darmkrebs – ist die Vorsorge in der Schweiz zu spät?
Das italienischsprachige Angebot macht die Schweiz damit als konkreten Nachbar-, Arbeits- und Lebensraum lesbar und schafft Orientierung in einem Beziehungsgeflecht, das von Nähe, gegenseitiger Abhängigkeit und alltäglicher Grenzüberschreitung geprägt ist.
Englisch
Unsere Berichterstattung im englischsprachigen Raum macht die Schweiz weltweit als demokratischen, innovationsstarken und international vernetzten Staat sichtbar.
Englisch ist die zentrale internationale Sprache von Swissinfo. Historisch wurde Englisch eingeführt, als die Schweiz ihre Stimme im Ausland über den Kurzwellenfunk stärken musste. Heute erfüllt es diese Funktion im digitalen globalen Raum. Die Legitimation ist eindeutig: Englisch ist die wichtigste internationale Verkehrs-, Wissenschafts-, Wirtschafts- und Diplomatensprache. Wer die Schweiz weltweit erklären will, braucht Englisch.
Der englischsprachige Raum ist deshalb für Swissinfo der internationale Resonanzraum, in dem Schweizer Themen weltweit sichtbar und verständlich werden. Das englischsprachige Angebot richtet sich nicht nur an die Swiss Abroad, sondern ebenso an ein global interessiertes Publikum, das die Schweiz als politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und diplomatischen Akteur wahrnimmt. Hier geht es nicht einfach darum, Schweizer Inhalte zu übersetzen, sondern darum, sie in globale Zusammenhänge einzuordnen.
Entsprechend breit ist das Themenspektrum: Demokratie, Aussenpolitik, Neutralität, International Geneva, Wissenschaft, Innovation, Klima, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen bilden den Kern des Angebots. Die Stärke des englischsprachigen Angebots liegt darin, Schweizer Perspektiven so aufzubereiten, dass sie für ein internationales Publikum relevant werden – nicht als Binnenperspektive, sondern als Beitrag zu globalen Debatten.
Gerade 2025 zeigte sich dies an der starken Resonanz auf Beiträge zu eidgenössischen Abstimmungen, technologischen Entwicklungen und innovativen Lösungen aus der Schweiz. So stiessen etwa ein Artikel zu den im Kanton Neuenburg zwischen Eisenbahnschienen verlegten Solarpaneelen, eine Einordnung zum überdeutlichen Nein zur Erbschaftssteuer- und Service-citoyen-Initiative, sowie der Bericht zum doppelten Ja bei den Abstimmungen zur E-ID und der Abschaffung des Eigenmietwertes auf grosses internationales Interesse. Für sehr viel Diskussion sorgte zudem die Lancierung des Schweizer KI-Modells Apertus:
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KI: Die Schweiz lanciert eine transparente Alternative zu ChatGPT
Englisch war 2025 die meistzitierte Sprache von Swissinfo-Inhalten. Zugleich verzeichnete die englischsprachige Ausgabe bei den Visits ein Wachstum von 15 Prozent. Besonders aktiv ist die englischsprachige Community auf Instagram und Facebook. Dort erzielten Beiträge zur Schweizer Demokratie, zur Innovationskraft des Landes sowie zu internationalen Themen mit Schweizer Perspektive hohe Reichweiten und starke Interaktionen. Ein Beispiel dafür ist der Beitrag über die ukrainische Drohnenindustrie, der auf Englisch die meisten sozialen Interaktionen auslöste.
Die Reichweite dieses Sprachraums zeigt sich auch in dialogischen und audiovisuellen Formaten. Die Debatte mit der stärksten Interaktion befasste sich mit der Frage, ob Demokratien Angriffen standhalten können. Dass das Angebot auch in Bewegtbildformaten Resonanz erzeugt, zeigt beispielsweise das YouTube-Video How Swiss Democracy worksExterner Link, das die direkte Demokratie erklärt und mehre Tausend Aufrufe generierte.
Im englischsprachigen Raum wird besonders sichtbar, wie Swissinfo die Schweiz für die Welt lesbar macht: als demokratisches, innovationsstarkes und international vernetztes Land, dessen Entwicklungen über den nationalen Kontext hinaus Bedeutung haben.
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Arabisch
Unsere Berichterstattung im arabischsprachigen Raum stärkt das Verständnis für die Schweiz als glaubwürdiger Akteur für Diplomatie, Humanität und internationale Vermittlung.
Arabisch wurde in den 1960er Jahren ins Sprachportfolio von Swissinfos Vorgängerorganisation, dem Schweizer Radio International (SRI), aufgenommen. Die Legitimation war von Beginn an aussenpolitisch: Die Schweiz wollte im arabischen Raum als unabhängiger, neutraler, humanitärer und diplomatisch glaubwürdiger Staat wahrgenommen werden. Diese Absicht ist bis heute zentral. Arabisch ist nicht nur eine bedeutende internationale Sprache, sondern auch Zugang zu einem geopolitisch sensiblen Raum, in dem Vertrauen, Differenzierung und Glaubwürdigkeit besonders wichtig sind.
Im arabischsprachigen Raum richtet sich das Angebot von Swissinfo an ein Publikum, das die Schweiz als politischen, institutionellen und gesellschaftlichen Referenzraum wahrnimmt. Dazu gehören Diplomatinnen und Diplomaten, Universitäts- und Fachpublika, touristisch und wirtschaftlich an der Schweiz Interessierte sowie Leserinnen und Leser, die sich für Geopolitik, Menschenrechte sowie Krieg und Frieden im Nahen Osten interessieren. Für sie ist die Schweiz nicht nur ein Land wirtschaftlicher Stabilität und landschaftlicher Attraktivität, sondern auch ein Ort, an dem sich Fragen von Regierungsführung, Neutralität, internationaler Vermittlung, Wissenschaft und gesellschaftlicher Verlässlichkeit beobachten lassen.
Für den arabischen Sprachraum relevante Themen sind Innovation und Wissenschaft, Schweizer Besonderheiten, Beiträge der Schweiz in der Welt, politische Teilhabe und gute Regierungsführung, aber auch kritische Betrachtungen zu Banken, Steuerflucht oder die Glaubwürdigkeit schweizerischer Neutralität in internationalen Konflikten. Gerade darin liegt die Stärke des Angebots: Es vermittelt kein idealisiertes Bild, sondern zeigt die Schweiz als realen politischen und institutionellen Raum mit Stärken, Widersprüchen und internationaler Verantwortung.
Besonders gut sichtbar wurde das 2025 in sozialen Netzwerken und Debattenformaten. Starke Resonanz erzielten Beiträge zum Krieg in Gaza und zu den humanitären, diplomatischen und völkerrechtlichen Dimensionen des Konflikts. So gehören Beiträge wie jener zur humanitären Lage im Gazastreifen zu den meistgelesenen Publikationen. Für viel internationale Diskussion in diesem Sprachraum sorgte der Beitrag über den Entscheid der USA und Israel, eine in Genf ansässige NGO für die Umsetzung der humanitären Hilfe in Gaza zu mandatieren:
Gerade im arabischsprachigen Raum zeigt sich damit der besondere Wert von Swissinfo: Die Schweiz wird als diplomatischer, humanitärer und institutioneller Akteur verständlich gemacht – und zwar in einem Themenfeld, in dem Glaubwürdigkeit, Differenzierung und politische Einordnung besonders stark gefragt sind.
Chinesisch
Das Angebot in Chinesisch erklärt die Schweiz als Bildungs-, Lebens- und Referenzraum für Stabilität, Eigentum und gesellschaftliche Orientierung.
Swissinfo hatte Chinesisch schon lange als strategische Zukunftssprache verstanden, bereits in früheren Strategiepapieren wurde China als aufstrebender wirtschaftlicher und geopolitischer Akteur beschrieben. Die Einführung des chinesischsprachigen Angebots war deshalb folgerichtig: China wurde zu einem zentralen Raum für Handel, Bildung, Forschung, Tourismus und internationale Wahrnehmung der Schweiz. Die Legitimation liegt in der langfristigen globalen Bedeutung Chinas und im Bedürfnis, die Schweiz in einem stark eigenständigen Informationsraum verständlich zu machen.
Das chinesischsprachige Angebot von Swissinfo richtet sich an ein Publikum, das die Schweiz nicht nur als Land, sondern als konkreten Lebens-, Bildungs- und Referenzraum wahrnimmt. Dazu gehören schweizinteressierte Nutzerinnen und Nutzer ausserhalb Chinas, Studierende, Medienschaffende sowie politisch interessierte Kreise. Für sie ist die Schweiz zugleich möglicher Lebensort, Bildungsstandort, Wirtschaftsraum und Vergleichsmodell für Fragen von Eigentum, sozialer Sicherheit, Migration und politischer Ordnung.
Entsprechend stark nachgefragt sind Themen wie Einwanderung und Einbürgerung, Wohneigentum, Studium und berufliche Perspektiven, aber auch Demokratie, politische Macht, Neutralität und Banken. Der publizistische Wert des Angebots liegt darin, dass es Schweizer Realitäten nicht abstrakt beschreibt, sondern in einen Kontext stellt, der für ein chinesischsprachiges Publikum unmittelbar relevant ist.
Diese Relevanz zeigte sich 2025 besonders deutlich an der Resonanz auf Beiträge, die die Schweiz als Lebens-, Bildungs- und Rechtsraum erklären. Zu den stark beachteten Inhalten gehörten Artikel zur Einbürgerung, zum Immobilienmarkt, oder zu Migration und sozialen Perspektiven. Auf besonders grosses Interesse bei der Chinesisch sprechenden Gemeinschaft stiess der Beitrag über neue Schweizer Prüfungs- und Sicherheitskriterien im Hochschulbereich für Bewerbungen ausländischer Studierenden:
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Zentral für die Wirkung dieses Angebots sind die plattformspezifischen Distributionswege. Im chinesischsprachigen Raum entfalten Inhalte ihre Reichweite besonders über WeChat und Red Note. Allein der WeChat-Kanal von Swissinfo zählte Ende 2025 rund 48’000 Follower. Der meistgelesene Beitrag des Jahres, ein Beitrag über das Luxusleben der kamerunischen Herrscherfamilie in der Schweiz, wurde rund 300’000-mal gelesen. Hinzu kommt das Interesse an Formaten, die politische Entwicklungen und Machtfragen über die Schweiz hinaus einordnen, etwa in der chinesischsprachigen Presseschau.
Im chinesischsprachigen Raum wird damit besonders deutlich, wie Swissinfo die Schweiz als Ort von Bildung, Stabilität, Eigentum, Lebensplanung und politischer Vergleichbarkeit verständlich macht – und damit genau jene Fragen aufnimmt, die für dieses Publikum von konkreter Bedeutung sind.
Japanisch
Unsere Berichterstattung im japanischsprachigen Raum macht die Schweiz als glaubwürdigen Vergleichs- und Perspektivraum für Innovation, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel verständlich.
Japanisch wurde um die Jahrtausendwende in das Angebot von Swissinfo aufgenommen. Historisch lässt sich diese Entscheidung aus der damaligen strategischen Neuausrichtung von SRI und später Swissinfo erklären: Mit der Digitalisierung wurde es möglich, gezielt wichtige internationale Märkte direkt zu erreichen. Japan war damals eine der grössten Volkswirtschaften der Welt, ein führender Technologie-, Industrie- und Finanzstandort und ein wichtiger Handelspartner der Schweiz in Asien. Die Legitimation des japanischen Angebots liegt deshalb in der Verbindung von Wirtschaft, Technologie, Forschung, Tourismus und einem informationsaffinen Publikum.
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Die internationale Stimme der Schweiz in einer sich verändernden Welt
Das japanischsprachige Angebot von Swissinfo richtet sich an ein Publikum, das die Schweiz vor allem als Vergleichs- und Perspektivraum wahrnimmt: als Land politischer Stabilität, technologischer Innovationskraft, direkter Demokratie, wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und internationaler Verlässlichkeit. Im Zentrum stehen Inhalte, die Schweizer oder internationale Perspektiven auf grosse gesellschaftliche und politische Debatten in Japan eröffnen – insbesondere dann, wenn sie vergleichend angelegt sind oder Themen aus einem Blickwinkel beleuchten, der im japanischen Medienmarkt so nicht selbstverständlich ist.
Gerade darin liegt der publizistische Mehrwert dieses Angebots. Themen wie Migration, assistierter Suizid, Naturgefahren und Klimarisiken oder Fragen militärischer Sicherheitsgarantien stossen auf Interesse, weil dem japanischen Publikum einen internationalen Kontext bieten. Hinzu kommt ein Publikum, das auch auf hochaktuelle oder zugespitzte Nachrichten reagiert. Die wichtigsten Zugänge zu diesen Inhalten erfolgen über Google, die News-Aggregator-App SmartNews und über X.
Zu den meistgelesenen Artikeln des Jahres 2025 gehörte in Japanisch der Beitrag über ein Pilotprojekt für Solarpaneelen auf Schweizer Bahntrassen, was in Japan auch deshalb auf Resonanz stiess, weil es Schweizer Innovationsansätze mit einer in Japan parallel geführten technologischen Debatte verknüpft. Ebenfalls stark genutzt wurde eine Presseschau zu Donald Trumps Japan-Besuch und einem gesellschaftlich stark diskutierten Gewaltfall, sowie ein Beitrag zur Zollpolitik der USA:
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Trumps Zölle: Das ist die Position der Schweiz
Das japanischsprachige Angebot erfüllt bis heute eine klar erkennbare Funktion: Es macht die Schweiz nicht primär als exotisches Gegenüber sichtbar, sondern als glaubwürdigen Referenz- und Vergleichsraum für wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen, die auch für Japan selbst von unmittelbarer Relevanz sind.
Portugiesisch
Für den portugiesischsprachigen Raum setzen wir Schweizer Belange in einen alltagsnahen und verständlichen Kontext für ein breites lusophones Publikum.
Portugiesisch gehört historisch zu den frühen internationalen Sprachen des Schweizer Auslandangebots. Seine Legitimation ergab sich zunächst aus der globalen Verbreitung in Portugal, Brasilien und lusophonen Regionen Afrikas. Später gewann besonders Brasilien als grosser Wirtschafts- und Gesellschaftsraum an Bedeutung. Portugiesisch erschliesst damit keinen einheitlichen Markt, sondern einen weit verteilten Sprachraum, in dem die Schweiz als Lebens-, Arbeits-, Wirtschafts- und Referenzraum wahrgenommen wird.
Das portugiesischsprachige Angebot von Swissinfo richtet sich an ein breites, generalistisch interessiertes Publikum, das sich aus unterschiedlichen Gründen für die Schweiz interessiert. Es spricht Menschen an, die das Land als möglichen Lebens- oder Arbeitsort wahrnehmen, sich für seine gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten interessieren oder Schweizer Themen aus Neugier, Vergleichsinteresse oder konkretem Informationsbedarf verfolgen. Besonders stark ist das Angebot in Brasilien verankert: Seit Februar 2024 stammen rund drei Viertel der Reichweite des potugiesischsprachigen Angebots aus dem Ausland, mehr als die Hälfte der Leserinnen und Leser kommt aus Brasilien, gefolgt von Portugal und der Schweiz.
Die Stärke dieses Angebots liegt in seiner Zugänglichkeit. Es erklärt die Schweiz nicht für ein spezialisiertes Fachpublikum, sondern für ein breites Publikum, das praktische Orientierung ebenso sucht wie überraschende oder einordnende Inhalte. Besonders gefragt sind Service-Themen wie Jobsuche, Wohnen oder konkrete Schritte zur Niederlassung in der Schweiz. Zugleich stossen auch Beiträge zu Wissenschaft, Geschichte sowie zu Schweizer Eigenheiten und Kuriositäten auf grosses Interesse. So etwa der Beitrag zu den wichtigsten Gesetzesänderungen und politischen Neuerungen des Jahres 2025.
Besonders aktiv ist die portugiesischsprachige Community in den sozialen Medien, vor allem auf Facebook und Instagram. Zugleich zeigt sich die Wirkung des Angebots deutlich auf der Website. Der Beitrag, der 2025 im portugiesischsprachigen Angebot über das ganze Jahr hinweg am meisten Diskussionen auslöste und zugleich am meisten Traffic generierte, war eine Analyse zur historischen Entstehung des Antisemitismus im christlichen Europa und dessen langfristigen gesellschaftlichen Folgen:
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Das christliche Europa schuf den Judenhass im Mittelalter
Die starke Resonanz auf diesen Beitrag zeigt, dass im portugiesischsprachigen Raum nicht nur serviceorientierte Inhalte gefragt sind, sondern auch historische und gesellschaftspolitische Einordnungen, die aktuelle Debatten über Religion, Identität, Diskriminierung und Demokratie in einen grösseren internationalen Zusammenhang stellen.
Das Angebot begegnet diesem Interesse nicht mit Klischees, sondern mit journalistischer Einordnung. Es vermittelt die Schweiz als reale Gesellschaft mit nachvollziehbaren Strukturen, Chancen und Widersprüchen und macht damit ein Land verständlich, das im lusophonen Raum oft zugleich Projektionsfläche und Sehnsuchtsort ist. Für diesen Sprachraum leistet Swissinfo damit vor allem eines: Es übersetzt die Schweiz in einen alltagsnahen, verständlichen und glaubwürdigen Kontext für ein grosses Publikum, das sich dem Land aus ganz unterschiedlichen Motiven nähert.
Russisch
Unsere Berichterstattung im russischsprachigen Raum schafft verlässliche Orientierung zu Neutralität, Sicherheit und Demokratie in einem polarisierten Informationsumfeld.
Russisch nimmt in der Geschichte des Schweizer Auslandangebots eine besondere Rolle ein. Die Sprache wurde lange als strategische Lücke erkannt, weil sie nicht nur Russland, sondern den gesamten postsowjetischen Raum erschliesst. Schon nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde Russisch als Verkehrssprache der GUS-Region und als Instrument der Verständigung, Demokratisierung und unabhängigen Information diskutiert. Die spätere Einführung war deshalb kein Zufall, sondern die Konsequenz einer langebestehenden geopolitischen Legitimation.
Das russischsprachige Angebot von Swissinfo richtet sich heute an ein Publikum, das in einem stark polarisierten, konfliktgeladenen und von Desinformation geprägten Informationsraum nach verlässlicher Einordnung sucht. Dazu gehören die russischsprachige Diaspora, Zielgruppen in der Ukraine und in anderen postsowjetischen Staaten sowie ein politisch und wirtschaftlich interessiertes Publikum, das internationale Entwicklungen aufmerksam verfolgt.
Für diese Nutzerinnen und Nutzer ist die Schweiz vor allem dort relevant, wo Fragen von Neutralität, Sanktionen, Finanzplatz, Sicherheit, Diplomatie und institutioneller Glaubwürdigkeit berührt werden. Gerade seit dem Krieg gegen die Ukraine ist der Bedarf an sachlicher, kontextualisierter und institutionell präziser Information in klarem, professionellem Russisch gestiegen; beim Ausbruch des Krieges hatte sich die Nachfrage kurzzeitig verdreifacht.
Im Jahr 2025 sorgten insbesondere Analysen zur Rolle der Schweizer Neutralität im Kontext des Ukraine-Kriegs, zur Umsetzung und Wirkung von Sanktionen sowie zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Debatten in der Schweiz für intensive Diskussionen und hohe Resonanz. Der meistgelesene Beitrag handelt vom Status S der aus der Ukraine Geflohenen:
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Viele offene Fragen nach Einschränkung von Schutzstatus S
Die Nutzung ist insgesamt stärker diskurs- und analyseorientiert als konsumgetrieben. Dass die Visits der russischsprachigen Website 2025 zurückgingen, ist auch eine Folge von Zugriffsbeschränkungen in Russland; zugleich bleibt Swissinfo über andere Kanäle präsent. Der grösste Reichweiteneffekt entsteht im russischsprachigen Raum über Telegram, während der aktivste direkte Dialog mit dem Publikum vor allem auf Facebook und Instagram stattfindet.
Gerade im russischsprachigen Raum zeigt sich, wie wichtig Swissinfo als verlässliche Referenz bleibt: nicht als Stimme der Zuspitzung, sondern als journalistisches Angebot, das Schweizer Positionen verständlich macht und in einem angespannten internationalen Umfeld Orientierung bietet.
Spanisch
Unsere Berichterstattung im spanischsprachigen Raum macht die Schweiz als Referenzraum für Demokratie, wirtschaftliche Stabilität und institutionelle Verlässlichkeit verständlich.
Spanisch gehört zu den ersten Sprachen des Schweizer Auslandangebots. Bereits im Kurzwellenzeitalter wurde der spanischsprachige Raum als grosser internationaler Kommunikationsraum verstanden. Diese Legitimation gilt bis heute: Spanisch erschliesst Europa, Lateinamerika und grosse hispanische Communities in den USA. Es verbindet die Schweiz mit einem heterogenen Publikum, das politische Stabilität, wirtschaftliche Ordnung und demokratische Institutionen oft als Vergleichsgrössen wahrnimmt.
Das spanischsprachige Angebot von Swissinfo richtet sich primär an ein internationales Publikum in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent, insbesondere in Ländern wie Mexiko, Argentinien, Spanien und den USA, das sich für die Schweiz als politisches, wirtschaftliches und institutionelles Referenzmodell interessiert. Ergänzend wird auch die Schweizer Diaspora in Spanien und Lateinamerika erreicht, insbesondere bei Themen wie politische Teilhabe, Sozialversicherungen oder institutionelle Entwicklungen sowie Migration:
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Vier von zehn Menschen in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund – wer sind sie?
Im Zentrum der Nachfrage stehen Themen, in denen die Schweiz international als Vergleichsfall wahrgenommen wird: Stabilität des Finanzsystems, Rolle des Bankenplatzes, direkte Demokratie und politische Entscheidungsprozesse, Beziehungen zur Europäischen Union, Neutralität sowie die multilaterale Rolle Genfs.
Hinzu kommen Fragen zur, Mobilität und Arbeitsmarkt sowie zu Klima, Alpenraum und Naturgefahren. Diese Themen sind deshalb besonders relevant, weil sie aus spanischsprachiger Perspektive häufig mit strukturellen Fragen der eigenen politischen und wirtschaftlichen Systeme verknüpft werden; entweder als Modell, als Gegenbild oder als Projektionsfläche.
Das Interesse an wirtschaftlichen Themen ist dabei besonders ausgeprägt. Die Schweiz wird im spanischsprachigen Raum weiterhin als stabiler Finanzplatz und als sicherer Standort wahrgenommen, zugleich aber auch kritisch beobachtet, etwa im Zusammenhang mit internationalen Fällen von Veruntreuung oder Kapitalflucht. Diese Ambivalenz zwischen Stabilität, Attraktivität und kritischer Auseinandersetzung prägt die Rezeption der Schweiz in diesem Sprachraum wesentlich.
Die Nutzung zeigt ein klar selektives Muster: Breitere Diskussionen unter den Nutzer:innen finden selten statt, konzentrieren sich aber gezielt auf interaktive Formate wie die Debattenplattform von Swissinfo. In sozialen Medien, insbesondere auf Instagram, werden vor allem niedrigschwellige, erklärende Inhalte, etwa zu politischen Grundlagen der Schweiz, genutzt. So erzielten 2025 Beiträge zu eidgenössischen Abstimmungen und zum politischen System mehrere hundert Kommentare, wenn auch meist in kurzer, punktueller FormExterner Link.
Das spanischsprachige Angebot erfüllt damit eine klare Funktion: Es macht die Schweiz für ein grosses, heterogenes und international orientiertes Publikum verständlich – insbesondere dort, wo wirtschaftliche Stabilität, politische Systeme und gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur beobachtet, sondern aktiv mit den eigenen Realitäten verglichen werden.
Text: Selina Haefelin. Editiert von Reto Gysi von Wartburg.