Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
King Roger meldet sich zurück! Anfang März spielt Tennis-Champ Federer seinen ersten Match seit 13 Monaten – in Doha.
Herzliche Grüsse aus Bern
Er ist zurück: Die Schweizer Tennislegende Roger Federer will es noch einmal wissen.
Über ein Jahr lang war er weg vom Fenster – aus gesundheitlichen Gründen. Nun hat Roger Federer angekündigt: «Ich spiele fürs Leben gerne Tennis und will noch grosse Siege feiern!», sagt er im Exklusiv-Interview mit Radio SRF.
Seinen ersten Auftritt dieses Jahr wird er auf dem Hartplatz in Doha Anfang März haben. Letztmals war King Roger im Januar 2020 in Melbourne im Einsatz, als er im Halbfinal gegen Novak Djokovic ausgeschieden war.
Doch warum erst in Doha und nicht an jenem Turnier, das nächsten Montag beginnt und wo er immer sehr gerne spielte? Federer meint, das Australian Open wäre «noch ein Spürchen zu früh» für sein Knie. Zudem möchte er sein Comeback lieber «an einem kleineren Turnier geben, um nicht voll im Fokus zu stehen und wo der Stress auch etwas kleiner ist».
- Lesen und hören Sie hier das Interview von Radio SRF mit Roger FedererExterner Link.
- Artikel in der Aargauer ZeitungExterner Link über King Rogers Rückkehr auf den Court.
- In der Neuen Zürcher Zeitung schätzt der Tennis-Experte Heinz Günthardt das Comeback einExterner Link (Paywall).
Es ist leider eine Tatsache. Kein Briefing ohne Pandemie-News.
Viele Unternehmen mussten wegen der Coronavirus-Pandemie zeitweise den Betrieb einstellen. Dabei haben auch zahlreiche Arbeitnehmende ihren Job verloren. Laut dem Blick ist die Zahl der Arbeitslosen in den letzten zwölf Monaten um über 46’000 oder um 40% gestiegen.
Mehr zu tun haben deshalb die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV). Gemäss Blick sind viele Beraterinnen und Berater am Anschlag, auch wenn auf den Zentren mehr Stellen geschaffen worden seien. Zudem erschwere die Homeoffice-Pflicht in vielen Kantonen die Arbeit.
Die RAV würden sich nun eine Entlastung durch ein neuartiges Online-Tool erhoffen. Dieses soll die Stellensuche vereinfachen und den Expertinnen und Experten mehr Zeit für die Beratung ermöglichen. Erste Rückmeldungen seien durchwegs positiv, schreibt der Blick.
- Der Bericht mit Video auf Blick.chExterner Link.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Corona-Krise: Die Situation in der Schweiz.
- Hier die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Eine weltweite Übersicht bietet diese Karte der Johns Hopkins UniversitätExterner Link.
- Hier haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link gibt’s auf der Website des Bundesamts für Gesundheit.
Korruption. Ämterkumulierung, Geldwäscherei: Happige Vorwürfe gegen eine Schweizer Bank.
Es ist eine Premiere. Noch nie ist in der Schweiz eine Schweizer Bank auf der Anklagebankdes Bundesstrafgerichts gelandet. Nun müssen die Falcon Bank und ihr ehemaliger Chef in Bellinzona antraben. Der Vorwurf: Die Bank habe zweistellige Millionenbeträge zugunsten des Verwalters des Staatsfonds von Abu Dhabi gewaschen.
Brisant dabei: Hauptaktionär der Bank ist… der Staatsfonds von Abu Dhabi. Und der Staatsfonds-Verwalter war auch Verwaltungsrats-Präsident der Falcon Bank. Deshalb ein weiterer Vorwurf: Das in Zürich ansässige Geldinstitut habe Interessenkonflikte nicht verhindert.
Falcon ist aber nicht die einzige Schweizer Bank, die auf die Anklagebank beordert wurde. Gleiches droht möglicherweise einem viel grösseren Fisch – der Credit Suisse, zweitgrösste Bank im Land. Ihr wird vorgeworfen, sie habe es versäumt, Straftaten wie Geldwäsche oder Korruption zu verhindern.
- Unser Artikel zum kommenden Prozess in Bellinzona.
- Schweizer Banken bleiben für ausländische Potentaten und ihr Umfeld weiterhin attraktiv, wie meine Kollegin Katy Romy kürzlich am Beispiel von Venezuela beschrieb.
- Wie es um die Korruption in der Schweiz bestellt ist, berichtete kürzlich meine Kollegin Pauline Turuban.
Warum wir über das Freihandels-Abkommen mit Indonesien abstimmen.
Hand aufs Herz: Wie viel Palmöl konsumieren Sie? Ich weiss diese Frage auch nicht zu beantworten. Palmöl ist in den unterschiedlichsten Produkten enthalten. Und um Palmöl ist ein Streit entbrannt, weshalb demnächst erst das zweite Mal in 50 Jahren ein Freihandels-Abkommen an die Urne kommt.
Am 7. März ist es soweit. Das Schweizer Stimmvolk im In- und Ausland kann per Stimmzettel seine Meinung zum Freihandels-Abkommen zwischen der Schweiz und Indonesien kundtun. Die Schweiz verspricht sich vom Abkommen eine drastische Senkung der Zölle für die hiesige Exportindustrie. Zudem würden die Schutzklauseln im Abkommen sicherstellen, dass Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.
Nun ist Indonesien der weltweit grösste Produzent von Palmöl. Und Palmöl ist höchst umstritten, wird doch für seine Produktion oft grossflächig Regenwald abgeholzt. Die Gegnerinnen und Gegner des Abkommens kritisieren aber auch die Verletzung von Menschenrechten der indigenen Bevölkerung Indonesiens. Und Schweizer Landwirte befürchten, dass ihre Produktion von Sonnenblumen- und Rapsöl in der Schweiz bedroht sein könnte.
- Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vorlage, die am 7. März zur Abstimmung kommt.
- Das sagt eine Befürworterin des Freihandels-Abkommens.
- Das sagt ein Gegner des Freihandels-Abkommens.
- Gestern beschrieb Eva Hirschi, wie die Ökologie die weltweite Wirtschaftspolitik immer stärker prägt.
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