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Jüdische Feriengäste

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Machen Sie gerne Ferien in der Schweiz? Saas-Fee im Kanton Wallis zum Beispiel ist bei jüdisch-orthodoxen Touristinnen und Touristen besonders beliebt. Ihre Anwesenheit entzweit die Bevölkerung.

Herzliche Grüsse aus Bern

Impfstoff
Keystone / Luca Zennaro

Aktuell für Sie: Kurz vor Redaktionsschluss kam noch folgende Meldung rein.

Die Auslandschweizer-Organisation fordert von Bundespräsident Guy Parmelin, dass sich Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in Schweizer Vertretungen impfen lassen können.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Soll die Schweiz auch im Ausland impfen?

Tausende Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern warten auf ihre Impfung. Ist es die Aufgabe der Schweiz ihnen zu helfen?

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Besucher beim Einlass zu einem Festival
Ennio Leanza/Keystone

Die Schweiz ist eine Insel. Sie bietet immer noch grosse Freiheiten für Ungeimpfte.

«In der Schweiz herrschen für Ungeimpfte paradiesische Zustände.» Das schreibt der Blick heute. Wie kommt das Boulevardblatt zu dieser Einschätzung? Indem es einen Ländervergleich angestellt hat.

Sie dürfen nicht in Clubs oder an Grossveranstaltungen. Viele Ungeimpfte in der Schweiz würden sich deshalb benachteiligt fühlen, schreibt der Blick. Doch der Vergleich mit anderen Ländern zeige, dass dies zwar hart erscheinen möge, aber die Regeln ennet der Grenzen viel härter seien.

So sei in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien beispielsweise bereits für alle Restaurants die so genannte 3-G-Regel in Kraft: Rein darf nur, wer geimpft, getestet oder genesen ist. Und Deutschland will ab Herbst keine Gratis-Schnelltests mehr anbieten.

Jüdische Feriengäste
Neue Zürcher Zeitung NZZ

Sie fühlen sich wohl in Saas-Fee. Ein Alpendorf wird im Sommer zum Magnet für Jüdisch-Orthodoxe.

Sie schätzen die kühle Bergluft und wollen ihre Religion strikt praktizieren – auch in den Ferien. Im Juli und August verbringen bis zu 2000 Menschen jüdisch-orthodoxen Glaubens ihre Ferien in der Walliser Tourismus-Destination Saas Fee.

«Noch», schreibt die Neue Zürcher Zeitung heute in ihrer Reportage. Denn ein neues Gemeindeparlament und ein neuer Gemeindepräsident hätten diesen Sommer beispielsweise ein Festzelt nicht mehr bewilligt, in dem die Strengorthodoxen bisher beten und religiöse Schriften studieren konnten. Das Zelt stand jeweils auf dem Dach des örtlichen Parkhauses.

Immerhin: In anderen Regionen der Schweiz hatte es bereits Schlagzeilen wegen orthodoxen Feriengästen gegeben. «Das Saastal gilt als jene Region, wo das Aneinander-Vorbeileben am besten funktioniert», schreibt die NZZ. «Einige Orthodoxe sind hier Stammgäste, aber sie sind den Einheimischen fremd geblieben – und umgekehrt

SUV
Keystone

Trotz Klimawandel: Die Schweizerinnen und Schweizer lieben grosse Autos.

Geländewagen: Manchen lassen sie das Herz höherschlagen, für andere sind sie Dreckschleudern. 20 Minuten schreibt heute: «In der Schweiz ist fast jedes zweite neue Auto ein SUV.» Genaugenommen machen sie 46% aller Neuwagen aus, die im ersten Halbjahr 2021 in der Schweiz verkauft wurden.

Das Gratisblatt beruft sich dabei auf eine Studie der deutschen Universität Duisburg. Mitautor ist der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Sports Utility Vehicles (SUV) seien besonders bei älteren Menschen beliebt, hat er herausgefunden. Vor allem wegen der besseren Strassenübersicht und einem grösseren Sicherheitsgefühl. Zudem sei ein grosses Auto nach wie vor ein Statussymbol.

Mehr Sicherheit für die Autofahrenden bedeute aber oft weniger Sicherheit für Fussgängerinnen und Velofahrer, kritisiert die grüne Nationalrätin Isabelle Pasquier-Eichenberger im Bericht von 20 Minuten. Sie fordert deshalb mit einer Motion ein Import-Verbot für neue SUV ab 2022.

Zwei Frauen in Hochzeitskleid
Anthony Anex/Keystone

Die Ehe für alle: Darüber stimmen wir am 26. September in der Schweiz ab.

Haben Sie sich bereits mit der nächsten Abstimmung in der Schweiz befasst? Zwei Themen kommen an die Urne. Neben der Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (99%-Initiative) befinden die Stimmberechtigten im In- und Ausland auch über eine Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (Ehe für alle).

Letztere stellen wir Ihnen heute im Detail vor. Worum genau geht es? Wer ist dafür, wer dagegen? Und warum? Die Vorlage kommt an die Urnen, weil gegen die vom Parlament angenommene Gesetzesänderung das Referendum eingereicht worden ist. Das bedeutet, über 50’000 Menschen haben eine entsprechende Forderung unterschrieben.

Konkret geht es bei der Vorlage darum, dass Homosexuellen das Recht zugestanden werden soll, zu heiraten und eine Familie zu gründen. In den meisten europäischen Ländern ist die Ehe für alle bereits Tatsache. Im Abstimmungskampf stehen die Befürwortenden der Ehe für alle Verfechtern christlicher Werte und der traditionellen Familie gegenüber.

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