Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Polizei am Limit: Die Arbeitsbelastung der Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz wird immer grösser – besonders wegen der Demos der Kritikerinnen und Kritiker der Corona-Massnahmen.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schweizer Polizeikorps sind am Anschlag – trotz zusätzlichem Personal.
Corona-Massnahmen durchsetzen. Demonstrationen dagegen eindämmen, weitere pandemiebedingte Einsätze. «Die Belastungen führen dazu, dass wir mehr Mühe bekunden, den Kernauftrag auszuüben«, klagt ein Polizeisprecher gegenüber SRF News.
Das bedeutet konkret: Weniger Zeit für die Jagd auf Verbrecher, Verkehrskontrollen und die Sicherung von Unfallstellen. Und das trotz Aufstockung der Polizeikorps in verschiedenen Kantonen während der letzten Jahre.
Die Folge: Viele Überstunden und eine grosse Belastung, wie der Präsident der kantonalen Berner Polizeigewerkschaft sagt. Fazit des Generalsekretärs des nationalen Verbands der Polizistinnen und Polizisten: Es brauche mehr Personal.
- Der Artikel auf SRF NewsExterner Link.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Die Situation in der Schweiz.
- Hier die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- In diesem Artikel haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
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Frauen und Fussball – oft bleibt keine Zeit für ein Privatleben.
Am Samstag zeigte die Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Quali gegen Nordirland eine reife Leistung: 2:0. Die Stars des Schweizer Fussballs sind ja schliesslich Profis. Demgegenüber fristet der Frauenfussball in der Schweiz immer noch ein Nischendasein. In den meisten Ländern sieht es nicht besser aus. Darauf machte gestern Sonntag der Internationale Tag des Mädchenfussballs aufmerksam.
Kaum eine Spielerin hat einen Profivertrag. Auch Flavia Näf nicht, Kantonspolizistin und Mittelfeldspielerin beim FC Aarau: Elf Stunden pro Tag verbringt sie mit Arbeit und Training. «So sieht eigentlich jeder Tag aus bei mir», sagt sie zu SRF News.
Man habe schon mehrfach erlebt, dass grosse Talente die hohe Belastung mit dem Job und bis zu zehn Trainings pro Woche in der Women’s Super League nicht mehr hätten tragen können und deshalb ihre Sportkarriere aufgegeben hätten, bedauert der Co-Präsident der FC Aarau Frauen.
- Ein Einblick in die Realität des Schweizer Frauenfussballs: SRF News – «Balanceakt zwischen Mittelfeldspielerin und Vollzeit-Polizistin»Externer Link.
- Alles über den gestrigen Welt-Mädchenfussball-TagExterner Link erfahren Sie hier.
- Aus unserem Archiv: Bericht über den ersten Frauenfussball-Klub in der Schweiz.
Reiche Staaten erhalten weit mehr Geld von den Schwellenländern als umgekehrt.
Statt von Industrieländern in Entwicklungsländer zu fliessen, gehen Finanzflüsse meist in die andere Richtung. Ein im Frühjahr 2020 veröffentlichtes Strategiepapier der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung in Genf zeigt: Der Gesamtbetrag der Finanzströme aus den Entwicklungsländern übersteigt jenen der reichen Länder in den Süden bei weitem.
Einer der Hauptgründe dafür sei die «finanzielle Anfälligkeit der Auslandverschuldung von Entwicklungsländern», zitiert meine Kollegin Pauline Turuban aus dem Bericht. Eine solche Staatsverschuldung führe schliesslich in eine Spirale, in der die Zinszahlungen und Gewinntransfers die Einnahmen übersteigen.
Zudem hätten viele Schwellenländer ein Handelsbilanz-Defizit. Das heisst, sie importieren mehr als sie exportieren. Ein weiterer Punkt: Viele Entwicklungsländer häufen Fremdwährungen an, um sich zu schützen. Und das wiederum kommt den Ländern mit starken Währungen zugute – darunter auch der Schweiz.
- Lesen Sie hier den mit informativen Grafiken angereicherten Artikel von Pauline.
- Alle unsere bisherigen Artikel der Serie «Entwicklungshilfe dekolonisieren» finden Sie hier.
- «Die Schweiz und der Kolonialismus» – unser Fokus zu dieser Neubeurteilung der Geschichte.
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Ein wegen Bestechlichkeit vor Gericht stehender Politiker beweist Selbstironie.
Er will es wieder wissen: Pierre Maudet. Der ehemalige Regierungspräsident des Kantons Genf steht ab heute vor Berufungsgericht. Er war in erster Instanz wegen Vorteilsannahme schuldig gesprochen worden. Seine steile Politkarriere kam zu einem jähen Ende.
Maudet war über eine heikle Einladung gestolpert. Er hatte sich und seine Familie von der Königsfamilie der Vereinigten Arabischen Emirate zum Formel-1-GP nach Abu Dhabi einladen lassen, inklusive Flüge und Hotelkosten. Und er hatte dies abgestritten.
Nun beweist der Genfer, dass er über sich selber lachen kann: Laut einem Bericht von SRF News will er ab Ende November in einer Satire-Revue auf der Theaterbühne stehen – als himself, Pierre Maudet.
- Mehr über den Berufungsprozess und Maudets schauspielerische AmbitionenExterner Link erfahren Sie hier.
- Bericht von swissinfo.ch, als sich Maudet im Januar 2019 trotz Strafverfolgung und Entmachtung durch sein Regierungskollegium noch an seinen Sitz im Regierungsrat klammerte.
- Für seine Freisinnig-Demokratische Partei kandidierte Maudet 2017 sogar für einen Sitz in der Landesregierung.
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